Überblick über die Entwicklung von Sushi auf dem Weltmarkt

Als Vertreter der traditionellen japanischen Küche hat sich Sushi von einer regionalen Delikatesse zu einem globalen Gastronomiephänomen entwickelt. Marktgröße, regionale Verteilung und Innovationstrend weisen folgende Kernmerkmale auf:

 

. Globale Marktgröße und Wachstum

1. Marktgröße

Der globale Markt für Sushi-Restaurants und -Kioske erreichte 2024 ein Volumen von 14,4 Milliarden US-Dollar und soll bis 2035 auf 25 Milliarden US-Dollar anwachsen, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 5,15 %. In diesem Marktsegment dominieren Dine-in-Services (im Wert von 5,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024), doch Take-away und Lieferservices verzeichnen das schnellste Wachstum und werden voraussichtlich 7,9 Milliarden US-Dollar bzw. 7,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2035 erreichen, was die Nachfrage nach Komfort widerspiegelt.

11

2. Wachstumstreiber

Trend zu gesunder Ernährung: 45 % der Verbraucher weltweit achten bewusst auf eine gesunde Ernährung, und Sushi ist aufgrund seines geringen Kaloriengehalts und seines hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren zur ersten Wahl geworden. Expansion des Fast-Food-Casual-Modells (QSR): Sushi-Kioske und Take-away-Dienste treiben das Wachstum an. QSR wird in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich um 8 % jährlich wachsen. In den USA beispielsweise decken Poke Bar und Sushi Train die städtische Bevölkerung mit Selbstbedienungskiosken ab. Globalisierung und kulturelle Integration: Die japanische Küche erfreut sich weltweiter Beliebtheit, der Sushi-Konsum in Brasilien, Großbritannien und anderen Ländern hat stark zugenommen und Marken wie Nobu fördern die Internationalisierung des High-End-Erlebnisses.

 

. Regionale Marktstruktur

1. Nordamerika (größter Markt)

Der Marktwert wird im Jahr 2024 auf 5,2 Milliarden US-Dollar geschätzt, im Jahr 2035 werden voraussichtlich 9,2 Milliarden US-Dollar erreicht, bei einer jährlichen Wachstumsrate von 7 %. Die USA dominieren: In Städten wie New York und Los Angeles gibt es sowohl hochwertiges Omakase als auch günstiges Fließband-Sushi, und die Beliebtheit von Take-away-Plattformen hat zu einer zunehmenden Verbreitung geführt. Herausforderungen: Die Lieferkette ist auf importierte Meeresfrüchte angewiesen, und die Kosten schwanken erheblich.

 

2. Europa

Im Jahr 2024 wird der Umsatz 3,6 Milliarden US-Dollar betragen, im Jahr 2035 werden es voraussichtlich 6,5 Milliarden US-Dollar sein. Deutschland hat einen Anteil von 35 % (der größte Anteil in Europa), Frankreich und Großbritannien insgesamt 25 %. Die Nachfrage nach veganem Sushi ist stark gestiegen, und Städte wie London und Berlin haben lokale Innovationen gefördert (z. B. Sushi mit lokalen Zutaten).

12

3. Asien-Pazifik (traditionelles Zentrum und aufstrebender Motor)

Japan: Ein führendes Unternehmen im Bereich technologischer Innovation mit beliebten Automatisierungsgeräten (6 Reisbällchen werden in 1 Sekunde geformt), aber die Sättigung des lokalen Marktes hat das Unternehmen gezwungen, ins Ausland zu gehen. China: 37 % der Geschäfte befinden sich in Ostchina (hauptsächlich in Guangdong und Jiangsu) und der Pro-Kopf-Verbrauch liegt meist unter 35 Yuan (was mehr als 50 % entspricht). Expansion japanischer Marken: Sushiro plant, innerhalb von drei Jahren 190 Geschäfte in China zu eröffnen; die Zahl der Hama Sushi-Geschäfte ist von 62 auf 87 gestiegen und das erste Geschäft in Peking hat einen monatlichen Umsatz von 4 Millionen Yuan. Der Schlüssel zur Lokalisierung: KURA zog sich aufgrund nicht frischer Zutaten und hoher Preise aus China zurück, was zeigt, dass erfolgreiche Unternehmen sich an den lokalen Geschmack anpassen müssen (z. B. durch Hinzufügen von scharfen Speisen). Südostasien: Singapur und Thailand sind zu neuen Wachstumspunkten geworden und Luxusmarken wie Shinji by Kanesaka haben sich dort niedergelassen.

 

4. Schwellenländer (Naher Osten, Lateinamerika)

Der Nahe Osten hat im Rahmen der „Belt and Road Initiative“ Sushi-Marken eingeführt (wie etwa Zuma in Dubai), und Lateinamerika ist durch das peruanische Restaurant Osaka vertreten, das lokale Meeresfrüchte-Innovationen integriert.

 

. Konsumtrends und Produktinnovationen

1. Produktdiversifizierung

Gesundheit und pflanzliche Transformation: Veganes Sushi verwendet Tofu und pflanzliche Meeresfrüchte-Ersatzstoffe, und Marken wie Yo! Sushi optimieren den Natriumgehalt und verwenden Bio-Zutaten. Differenzierung der Zubereitungsstile: Traditionelles Sushi ist im Mainstream, Fusion-Sushi (wie Avocado-Rollen) ist im Westen beliebt und individuelles Sushi erfüllt individuelle Bedürfnisse. Innovationen in der Szene: Sushi-Kochkurse und spielerisches Essen (Gewinnspiel der Sushi Lang APP) runden das Erlebnis ab.

13

2. Technologiegetriebene Effizienz

Popularisierung automatisierter Geräte: Roboter-Sushi-Köche verbessern den Standardisierungsgrad und digitale Förderbandsysteme senken die Arbeitskosten (Teilzeitarbeit macht 70 % aus). Lokalisierung der Lieferkette: China Sushi Lang verwendet Foie Gras aus Shandong und Seeigel aus Dalian und senkt so die Kosten um 40 %; Lachs aus Xinjiang ersetzt Importe.

 

Herausforderungen und Reaktionen der Branche

1. Lieferkette und Kostendruck

Die Kosten für hochwertige Meeresfrüchte machen 30 bis 50 % der Betriebskosten aus, und geopolitische Konflikte (wie der Handelskrieg zwischen China und den USA) treiben die Importpreise in die Höhe. Reaktionsstrategie: Errichtung regionaler Produktionszentren (z. B. machen Fujian-Aale 75 % der chinesisch-japanischen Restaurants aus) und Bindung lokaler Lieferanten.

 

2. Compliance und Nachhaltigkeit

Risiken für die Lebensmittelsicherheit: Rohe Meeresfrüchte müssen strengen Tests unterzogen werden. Nachdem China den Import von Meeresprodukten außerhalb der zehn japanischen Präfekturen wieder aufgenommen hat, verlängert sich die Zollabfertigungszeit um drei bis fünf Tage, und die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften steigen um 15 Prozent. Umweltschutzmaßnahmen: Förderung biologisch abbaubarer Verpackungen und abfallfreier Lebensmittelwirtschaft. 62 Prozent der Verbraucher bevorzugen nachhaltige Meeresfrüchte.

14

3. Intensiver Marktwettbewerb

Ernsthafte Homogenität: Der Pro-Kopf-Verbrauch im mittleren und unteren Preissegment ist auf unter 35 Yuan gesunken, und das obere Preissegment setzt auf Differenzierung (wie etwa Omakase-Menüs). Der Schlüssel zum Durchbrechen der Sackgasse: Fusionen und Übernahmen führender Marken (wie die Verhandlungen und Fusion von Sushiro und Genki Sushi), und kleine und mittelgroße Marken konzentrieren sich auf segmentierte Szenarien (wie etwa Sushi-Pavillons in Supermärkten).

 

Zukunftsaussichten

Wachstumsmotoren: Technologiekostensenkung (automatisierte Geräte), Gesundheitsinnovation (pflanzliche, kalorienarme Menüs) und Schwellenmärkte (Südostasien, Naher Osten) sind die drei Hauptrichtungen. Langfristiger Trend: Der Kern der Sushi-Globalisierung ist der Wettbewerb zwischen „Lokalisierungsmöglichkeiten + Lieferkettenstabilität“ – erfolgreiche Akteure müssen traditionelle Fähigkeiten und lokale Geschmäcker in Einklang bringen und gleichzeitig durch Nachhaltigkeit Vertrauen gewinnen. Von 2025 bis 2030 wird der asiatisch-pazifische Raum voraussichtlich die höchste Wachstumsrate aufweisen (CAGR 6,5 %), gefolgt von Nordamerika und Europa. Das Potenzial der Schwellenmärkte muss erst noch ausgeschöpft werden.

 

 

Melissa

Beijing Shipuller Co., Ltd.

WhatsApp: +86 136 8369 2063 

Webseite: https://www.yumartfood.com/


Beitragszeit: 07.08.2025