Wissenswertes über eingelegten Ingwer

In japanischen Restaurants sieht man oft kostenloses Beni Shōga (rotes Brot).eingelegter IngwerStreifen), die auf dem Tisch platziert werden, und in Sushi-Restaurants gibt es eine weitere Beilage auf Ingwerbasis namens Gari.

Warum heißt es „Gari“?

Nicht nur in Sushi-Restaurants – auch in größeren Supermärkten in ganz Japan findet man Sushi meist mit Ingwerscheiben. Diese haben dort einen speziellen Namen: Gari, in der Regel in Kana (ガリ) geschrieben. „Gari“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die süßeeingelegter Ingwer(Amazu Shōga) wird in Sushi-Restaurants serviert. Der Name stammt von der japanischen Lautmalerei „Gari-Gari“, die das knackige Geräusch beim Kauen fester Speisen beschreibt. Da der Verzehr dieser Ingwerscheiben genau dieses „Gari-Gari“-Knackgeräusch erzeugt, nannte man sie im Volksmund einfach „Gari“. Sushi-Köche übernahmen den Begriff, und er wurde schließlich zur gängigen Bezeichnung.

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Der Brauch, Gari zu Sushi zu essen, soll bis in die Mitte der Edo-Zeit in Japan zurückreichen. Damals waren Straßenstände, die Edomae-zushi (handgepresstes Sushi) verkauften, äußerst beliebt. Da es jedoch noch keine Kühltechnik gab, barg der Verzehr von rohem Fisch ein hohes Risiko einer Lebensmittelvergiftung. Um dem vorzubeugen, servierten die Ladenbesitzer dünne, in süßem Essig eingelegte Ingwerscheiben zum Sushi, da eingelegter Ingwer antibakterielle und desodorierende Eigenschaften besitzt.

Auch heute noch glauben die Japaner, dass der Verzehr von Gari zu Sushi – ähnlich wie die Verwendung von Wasabi – dazu beiträgt, Bakterien abzutöten und das Risiko von Lebensmittelvergiftungen zu verringern.

Süß-Essig-eingelegter IngwerGari hat eine zarte und dennoch knackige Textur, ein ausgewogenes süß-saures Aroma und nur eine milde Schärfe. Dadurch eignet es sich hervorragend, um den Gaumen zwischen den Fischgerichten zu neutralisieren, den Appetit anzuregen und die Geschmacksknospen zu erfrischen – ohne den Geschmack des Sushis selbst zu überdecken. Das beste Gari wird aus jungem Ingwer (Shin-Shōga) hergestellt, der geschält, entlang der Fasern in dünne Scheiben geschnitten, leicht gesalzen, blanchiert, um die Schärfe zu mildern, und anschließend in einer Mischung aus Essig, Zucker und Wasser eingelegt wird. Dieses Verfahren – das auch heute noch von vielen handwerklichen Herstellern angewendet wird – verleiht hochwertigem Gari seine charakteristische, durchscheinende, zartrosa Farbe und seinen feinen Biss.

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Beni Shōga (eingelegte rote Ingwerstreifen) hingegen wird aus reifem Ingwer hergestellt, der in feine Streifen geschnitten, gesalzen und mit Perillasaft (Shiso) oder Pflaumenessig (Umezu) eingelegt wird. Dadurch erhält er seine leuchtend rote Farbe und eine schärfere Note. Dieser intensivere Geschmack harmoniert hervorragend mit Gyūdon (Rindfleischgerichten), Takoyaki oder Yakisoba, wo er die Reichhaltigkeit der Speisen ausgleicht und den Gaumen erfrischt.

 

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Veröffentlichungsdatum: 28. Oktober 2025